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A
A/B-Testing
A/B-Testing ist ein Vergleichstest, bei dem zwei Versionen (A und B) einer Website, App oder Anzeige getestet werden, um herauszufinden, welche besser funktioniert. Beispiel: Zwei Varianten eines Buttons („Jetzt kaufen“ vs. „Zum Angebot“) werden verschiedenen Nutzergruppen gezeigt – die Version mit mehr Klicks gewinnt.
Active Sourcing
Active Sourcing bedeutet aktive Personalsuche. Anstatt auf Bewerbungen zu warten, spricht ein Unternehmen gezielt passende Fachkräfte an – z. B. über LinkedIn, Xing oder auf Jobmessen. Ziel: Talente direkt gewinnen, bevor sie sich woanders bewerben.
Allgemeine Geschäftsbedingungen
· AGBAllgemeine Geschäftsbedingungen — rechtliche Vertragsbedingungen, die ein Unternehmen gegenüber Kunden festlegt. In Online-Shops Pflicht.
App-to-App-Automation
· A2AApp-to-App-Automation (A2A) bedeutet, dass zwei oder mehr Anwendungen direkt miteinander verbunden sind und Daten oder Aktionen automatisch austauschen, ohne dass ein Mensch eingreifen muss. Beispiel: Ein Online-Shop überträgt Bestellungen direkt an die Versandsoftware. Ziel: Medienbrüche vermeiden
Applicant Tracking System
· ATSEin Applicant Tracking System ist eine Software zur Verwaltung von Bewerbungen. Sie hilft Unternehmen dabei, Bewerbungen zu erfassen, zu sortieren und den Auswahlprozess zu organisieren – vom Eingang der Unterlagen bis zur Einstellung. Ziel: Zeit sparen und den Überblick über alle Bewerber:innen behalten.
Application-Programming-Interface
· APIEine Application Programming Interface (API) ist eine Schnittstelle, über die verschiedene Softwareanwendungen miteinander kommunizieren können. - Application: die jeweilige Software oder App - Programming: die Regeln, wie Programme miteinander sprechen - Interface: die Verbindung zwischen den Systemen
Arbeitgebermarke
Die Arbeitgebermarke (Employer Brand) beschreibt das Image und die Wahrnehmung eines Unternehmens als Arbeitgeber – sowohl intern bei Mitarbeitenden als auch extern bei potenziellen Bewerbern. Sie entsteht durch Unternehmenskultur, Werte, Benefits und Arbeitsbedingungen. Eine starke Arbeitgebermarke hilft, Talente anzuziehen, bestehende Mitarbeiter zu binden und sich im Wettbewerb um Fachkräfte positiv abzuheben. Sie wird durch gezieltes Employer Branding aufgebaut, etwa durch authentische Kommunikation, transparente Karrieremöglichkeiten und eine wertschätzende Unternehmenskultur.
Asynchrones Arbeiten
Asynchrones Arbeiten heißt: Teams müssen nicht gleichzeitig aktiv sein. Infos werden dokumentiert und können zeitversetzt bearbeitet werden. Das spart Meetings, erhöht Flexibilität und erleichtert KMU die Zusammenarbeit – auch über Standorte und Arbeitszeiten hinweg. Beispiel: Statt eines Meetings schreibt jemand seine Infos ins Projekt-Tool oder in ein gemeinsames Dokument. Andere Teammitglieder können später darauf reagieren. Vorteile: flexible Arbeitszeiten, weniger Zeitdruck durch Meetings, klare Dokumentation.
B
BITV
Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung — die deutsche Vorschrift dazu, wie digitale Angebote für Menschen mit Behinderung zugänglich (barrierefrei) sein müssen.
Business Intelligence
· BIBusiness Intelligence (BI) bezeichnet die systematische Sammlung, Analyse und Visualisierung von Unternehmensdaten, um fundierte Entscheidungen zu treffen. BI-Tools aggregieren Daten aus verschiedenen Quellen und liefern Echtzeit-Einblicke in Finanzen, Vertrieb oder Prozesse. So können Unternehmen Muster erkennen, Strategien optimieren und ihre Effizienz steigern.
Business Process Modelling and Notation
· BPMNBPMN (Business Process Model and Notation) ist ein standardisiertes Verfahren zur grafischen Darstellung von Geschäftsprozessen. Es nutzt Symbole wie Ereignisse, Aktivitäten und Verzweigungen, um Abläufe verständlich, einheitlich und modellierbar zu machen.
Business to Business
· B2BBusiness to Business (B2B) bedeutet Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen. Ein Unternehmen verkauft also Produkte oder Dienstleistungen an andere Firmen, nicht an Privatpersonen. Beispiel: Ein Softwareanbieter verkauft ein ERP-System an eine Baufirma. Ziel: Effiziente Zusammenarbeit und langfristige Partnerschaften zwischen Unternehmen.
C
Call to Action
· CTAEin Call to Action ist eine Klick-Aufforderung – meist auf Websites, in E-Mails oder Anzeigen. Beispiele sind Buttons oder Sätze wie „Jetzt anmelden“, „Mehr erfahren“ oder „In den Warenkorb legen“. Ziel: Nutzer:innen motivieren, den nächsten Schritt zu machen.
Canonical
Ein Canonical gibt Suchmaschinen an, welche URL die maßgebliche Version eines Inhalts ist, wenn derselbe Inhalt über mehrere Adressen erreichbar ist (z.B. /produkt, /produkt?farbe=rot, http/https, mit/ohne www). So bündelst du Ranking-Signale und vermeidest doppelte Treffer.
Change Management
Change Management bezeichnet den strukturierten Ansatz zur Planung, Umsetzung und Begleitung von Veränderungen in einem Unternehmen. Es umfasst Maßnahmen, um Mitarbeiter auf neue Prozesse, Technologien oder Strategien vorzubereiten, Widerstände zu minimieren und eine erfolgreiche Transformation zu gewährleisten. Ein effektives Change Management sorgt für klare Kommunikation, Einbindung der Belegschaft und gezielte Schulungen, damit Veränderungen nicht nur eingeführt, sondern nachhaltig im Unternehmen verankert werden.
Compliance
Compliance bezeichnet die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, unternehmensinterner Richtlinien und ethischer Standards. Sie stellt sicher, dass ein Unternehmen rechtskonform handelt und Risiken wie Verstöße gegen Datenschutz, Arbeitsrecht oder Finanzvorgaben minimiert. Ein effektives Compliance-Management umfasst klare Regeln, Schulungen für Mitarbeiter und Kontrollmechanismen, um Verstöße frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Dadurch schützt Compliance nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen, sondern stärkt auch das Vertrauen von Kunden, Partnern und Mitarbeitern in das Unternehmen.
Configure, Price, Quote
· CPQUnter "Configure, Price, Quote" (kurz: CPQ) versteht man einen systemgestützten Prozess im Vertrieb, der die Konfiguration von Produkten, die Preisfindung und die Angebotserstellung integriert. - Configure: Produkte oder Services werden nach Kundenwunsch zusammengestellt (z.B. Varianten, Mengen, Zusatzoptionen). - Price: Das System berechnet automatisch den korrekten Preis, Rabatte oder Bündelungen. - Quote: Daraus wird direkt ein professionelles, fehlerfreies Angebot erstellt, das an den Kunden geschickt werden kann.
Consent-Management-Plattformen
· CMPEine Consent-Management-Plattform ist ein Tool, das Website-Besucher:innen um Zustimmung (Consent) zur Datennutzung bittet – z. B. für Cookies, Tracking oder Werbung. Sie zeigt ein Einwilligungsbanner an, speichert die Auswahl und sorgt dafür, dass nur die erlaubten Daten verarbeitet werden. Ziel: Datenschutz nach DSGVO sicherstellen.
Content Management System
· CMSEin Content-Management-System (CMS) ist eine Software, mit der digitale Inhalte wie Texte, Bilder und Videos auf Websites einfach erstellt, verwaltet und aktualisiert werden können – ohne Programmierkenntnisse. Es ermöglicht eine strukturierte Inhaltsverwaltung, verbessert die Zusammenarbeit und sorgt für eine flexible, nutzerfreundliche Website-Pflege.
Content Marketing
Content Marketing ist eine Strategie, bei der zielgruppenrelevante Inhalte erstellt und verbreitet werden, um Mehrwert zu bieten, Vertrauen aufzubauen und Kunden langfristig zu binden. Statt direkter Werbung stehen informative, unterhaltsame oder inspirierende Inhalte im Fokus, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sind. Durch Kanäle wie Blogs, Social Media, Videos oder E-Mail-Marketing hilft Content Marketing, Markenbekanntheit zu steigern, Expertenstatus zu etablieren und die Kundenbindung zu stärken.
Conversion Rate
· CRDie Conversion-Rate ist eine Kennzahl im Online-Marketing, die den Prozentsatz der Nutzer angibt, die eine gewünschte Aktion ausführen – etwa einen Kauf, eine Anmeldung oder eine Kontaktanfrage. Sie wird berechnet, indem die Anzahl der Conversions durch die Anzahl der Besucher geteilt wird. Eine hohe Conversion-Rate zeigt, dass eine Website, eine Kampagne oder ein Angebot effektiv auf die Zielgruppe abgestimmt ist und Nutzer erfolgreich zu Kunden oder Leads konvertiert.
Cookies
Cookies sind kleine Textdateien, die Websites auf Deinem Gerät speichern. Sie merken sich Einstellungen, analysieren Dein Nutzungsverhalten und ermöglichen Funktionen wie Login, Warenkorb oder personalisierte Inhalte.
Core Web Vitals
Die Core Web Vitals sind Google-Messwerte, die zeigen, wie gut eine Website technisch funktioniert – also wie schnell, stabil und benutzerfreundlich sie ist. Dazu gehören: - LCP (Largest Contentful Paint): Wie schnell lädt die Hauptseite? - FID (First Input Delay): Wie schnell reagiert sie auf Klicks? - CLS (Cumulative Layout Shift): Wie ruhig bleibt das Layout beim Laden? Gute Werte verbessern das Nutzererlebnis und das Google-Ranking.
Cringe (Jugendsprache)
„Cringe“ kommt aus dem Englischen und heißt wörtlich „zusammenzucken“ oder „sich fremdschämen“. Jugendliche benutzen es, wenn etwas peinlich, unangenehm oder übertrieben ist. Beispiel: „Das war so cringe!“ = „Das war richtig peinlich!“
Cross-Posting
Cross-Posting bedeutet, denselben Inhalt auf mehreren Plattformen gleichzeitig zu teilen – zum Beispiel denselben Post auf Instagram, Facebook und LinkedIn. Ziel: Zeit sparen und mehr Menschen erreichen, ohne jeden Beitrag neu zu schreiben.
CSRD
Corporate Sustainability Reporting Directive — die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Seit der Omnibus-Reform (2026) direkt nur für große Unternehmen ab rund 1.000 Beschäftigten; kleine und mittlere Unternehmen sind in der Regel nicht betroffen.
CSV
Comma-Separated Values — einfaches Dateiformat für Tabellen, bei dem Werte durch Kommas oder Semikolons getrennt sind. Standard für den Datenaustausch zwischen Systemen.
Customer Relationship Management
· CRMCustomer Relationship Management (CRM) bezeichnet die strategische und technologische Verwaltung von Kundenbeziehungen, um Interaktionen zu optimieren und langfristige Kundenbindungen aufzubauen. Ein CRM-System sammelt, speichert und analysiert Kundendaten, sodass Vertrieb, Marketing und Service gezielter arbeiten, personalisierte Angebote erstellen und die Kundenzufriedenheit steigern können.
D
Dashboard
Ein Dashboard ist eine visuelle Benutzeroberfläche, die relevante Daten und Kennzahlen aus verschiedenen Quellen in Echtzeit darstellt. Es ermöglicht eine schnelle Analyse und erleichtert datenbasierte Entscheidungen. Dashboards werden in Business Intelligence, Marketing, Vertrieb oder IT genutzt, um Trends, Fortschritte und Leistungsindikatoren übersichtlich zu präsentieren.
Data Warehouse
Ein Data Warehouse ist eine zentrale Datensammlung in einem Unternehmen. Dort werden Daten aus verschiedenen Quellen (z. B. Vertrieb, Produktion, Marketing) gespeichert, zusammengeführt und ausgewertet. Ziel: Bessere Entscheidungen treffen, weil alle wichtigen Informationen an einem Ort übersichtlich verfügbar sind.
Datenbank
· DBEine Datenbank ist ein organisiertes System zur Speicherung, Verwaltung und Abruf von Daten. Sie ermöglicht eine strukturierte und effiziente Datenverarbeitung und wird in vielen Bereichen eingesetzt, von Unternehmenssoftware bis hin zu Webanwendungen. Durch relationale, NoSQL- oder Cloud-Datenbanken können große Datenmengen sicher gespeichert und schnell abgerufen werden.
Datenkonsistenz
Datenkonsistenz bezeichnet die Korrektheit, Einheitlichkeit und Zuverlässigkeit von Daten in einem System. Sie stellt sicher, dass alle gespeicherten und verarbeiteten Informationen widerspruchsfrei und aktuell sind. In Datenbanken und vernetzten Systemen bedeutet das, dass Änderungen synchronisiert und logisch nachvollziehbar bleiben, um Fehler und Inkonsistenzen zu vermeiden.
Datenschutzgrundverordnung
· DSGVODSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung. Es ist ein europäisches Gesetz, das regelt, wie Unternehmen, Behörden und Organisationen mit persönlichen Daten umgehen dürfen. Es schützt die Privatsphäre der Menschen und sorgt dafür, dass jede*r weiß, welche Daten gesammelt, gespeichert und verwendet werden – und dass man deren Nutzung zustimmen oder widersprechen kann.
DATEV
Genossenschaftliches Software-Unternehmen aus Nürnberg, Marktführer für Lohn- und Finanzbuchhaltung in Deutschland. Schnittstelle in vielen ERP- und HR-Systemen.
Demand to Stock
· D2SDemand to Stock beschreibt einen Produktionsprozess, bei dem Unternehmen auf Lager produzieren, also nicht erst nach Kundenbestellung, sondern auf Basis von Nachfrageprognosen. Ziel: Schnell liefern können, weil die Ware bereits vorrätig ist. Typisch für: Standardprodukte mit gleichbleibender Nachfrage (z. B. Lebensmittel, Schrauben, Kleidung).
Digitale Infrastruktur
Die digitale Infrastruktur eines Unternehmens umfasst alle technischen Systeme, Netzwerke und Softwarelösungen, die für digitale Geschäftsprozesse notwendig sind. Dazu gehören Hardware, Cloud-Dienste, Unternehmenssoftware, Kommunikations- und Sicherheitslösungen. Eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur ermöglicht effiziente Arbeitsabläufe, reibungslose Kommunikation und skalierbare IT-Lösungen, die die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft eines Unternehmens stärken.
Digitale Signaturen
Digitale Signaturen sind eine rechtssichere, elektronische Alternative zur handschriftlichen Unterschrift. Sie basieren auf Verschlüsselungstechnologien und garantieren die Authentizität, Integrität und Unveränderbarkeit eines Dokuments. Unternehmen nutzen digitale Signaturen, um Verträge, Rechnungen oder behördliche Dokumente sicher und effizient zu unterzeichnen, wodurch Prozesse beschleunigt und Papierkosten gesenkt werden.
Dokumenten-Management-System
· DMSEin Dokumenten-Management-System (DMS) ist eine Softwarelösung zur digitalen Erfassung, Speicherung, Verwaltung und Archivierung von Dokumenten. Es erleichtert den schnellen Zugriff, die Versionskontrolle und die sichere Ablage von Dateien. Unternehmen nutzen ein DMS, um Papieraufwand zu reduzieren, Arbeitsprozesse zu optimieren und Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Domain
Eine Domain ist die eindeutige Adresse einer Website im Internet, die aus einem Namen (z. B. „beispiel“) und einer Endung (z. B. „.com“) besteht. Sie ermöglicht es Nutzern, Websites einfach zu finden, ohne eine IP-Adresse eingeben zu müssen. Domains sind essenziell für eine professionelle Online-Präsenz und Markenidentität.
Domain Name System
· DNSDNS steht für Domain Name System. Es ist wie ein Telefonbuch für das Internet: Wenn du eine Webadresse wie www.htw-berlin.de eingibst, übersetzt das DNS diesen Namen automatisch in eine IP-Adresse (z. B. 141.45.12.80), damit dein Computer weiß, mit welchem Server er sich verbinden soll. Ohne DNS müsstest du dir all diese Zahlen merken – dank DNS funktioniert das Internet bequem über Namen.
E
E-Mail Marketing
E-Mail-Marketing ist eine digitale Marketingstrategie, bei der Unternehmen gezielt E-Mails an Kunden oder Interessenten senden, um Informationen, Angebote oder personalisierte Inhalte zu teilen. Es dient der Kundenbindung, Lead-Generierung und Umsatzsteigerung. Durch Automatisierung und gezieltes Targeting lassen sich hohe Öffnungs- und Klickraten erzielen.
E-Rechnung
Elektronische Rechnung in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format (z. B. XRechnung oder ZUGFeRD). Seit 2025 wird die E-Rechnung im B2B-Bereich schrittweise Pflicht — eine reine PDF-Rechnung gilt dann nicht mehr als E-Rechnung.
Earned Media
Earned Media bezeichnet die verdiente Medienpräsenz, die ein Unternehmen durch unbezahlte Berichterstattung, Empfehlungen oder organische Weiterverbreitung erhält. Dazu gehören Presseberichte, Social-Media-Sharing, Kundenbewertungen oder Mundpropaganda. Earned Media ist besonders wertvoll, da sie auf authentischer Sichtbarkeit und Vertrauen basiert.
Employer Branding
Employer Branding bedeutet Arbeitgebermarke aufbauen. Unternehmen zeigen gezielt, warum sie ein attraktiver Arbeitsplatz sind – z. B. durch gute Arbeitskultur, Benefits oder authentische Einblicke in den Alltag. Ziel: Mitarbeitende gewinnen und halten, weil sie sich mit dem Unternehmen identifizieren.
Enablement
Enablement bedeutet „Befähigung“ oder „Ermöglichung“. Im Unternehmenskontext heißt das: Mitarbeitende oder Kund:innen bekommen Wissen, Werkzeuge und Unterstützung, um ihre Aufgaben besser und selbstständig zu erfüllen. Beispiele: Sales Enablement (Vertriebsunterstützung) oder Employee Enablement (Mitarbeiterförderung).
End-to-End Prozess
Ein End-to-End-Prozess beschreibt einen durchgängigen Ablauf, der vom Anfang bis zum Ende vollständig digital oder organisatorisch verbunden ist – ohne Brüche oder Medienwechsel. Beispiel: Von der Kundenbestellung über Produktion und Lieferung bis zur Rechnung läuft alles automatisch und nahtlos in einem System. Ziel: Effizienz, Transparenz und weniger Fehler.
Ende-zu-Ende
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung — Daten sind vom Absender bis zum Empfänger durchgängig verschlüsselt; unterwegs kann niemand mitlesen, auch der Anbieter nicht.
ERP
Enterprise Resource Planning — ein zentrales System, das alle Geschäftsprozesse (Einkauf, Verkauf, Lager, Finanzen, Personal) in einer gemeinsamen Datenbasis abbildet.
ERP-Systeme
· ERPEnterprise Resource Planning (ERP) bezeichnet die zentrale Steuerung und Integration aller wichtigen Geschäftsprozesse eines Unternehmens in einem einheitlichen System. Dazu gehören Bereiche wie Finanzen, Personal, Produktion, Einkauf, Lager und Vertrieb. Ein ERP-System sorgt für einen reibungslosen Informationsfluss zwischen Abteilungen, reduziert manuelle Fehler und steigert die Effizienz. Unternehmen profitieren von einer besseren Planung, optimierten Ressourcenverwaltung und einer verbesserten Entscheidungsgrundlage durch Echtzeit-Daten.
ESRS
European Sustainability Reporting Standards — die einheitlichen EU-Vorgaben dafür, welche Nachhaltigkeitsinformationen ein Unternehmensbericht enthalten muss.
EU AI Act
· AI ActDer EU AI Act (Verordnung über künstliche Intelligenz) ist ein Gesetz der Europäischen Union, das Regeln für die Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen aufstellt.
Export-Transform-Load
· ETLExport-Transform-Load (ETL) beschreibt einen Datenverarbeitungsprozess, der in drei Schritten abläuft: 1. Export (Extract): Daten werden aus verschiedenen Quellen herausgezogen (z. B. Datenbanken, Excel, CRM). 2. Transform: Die Daten werden bearbeitet, bereinigt und in ein einheitliches Format gebracht. 3. Load: Die aufbereiteten Daten werden in ein Zielsystem geladen, meist in ein Data Warehouse. Ziel: Daten zentral verfügbar machen, um sie leichter analysieren und auswerten zu können.
F
FAQ
Frequently Asked Questions — eine Sammlung häufig gestellter Fragen mit passenden Antworten, typisch auf Websites oder im Kundenservice.
Feed
Ein Feed ist ein laufender Nachrichtenstrom mit aktuellen Inhalten, die automatisch angezeigt oder aktualisiert werden. Beispiel: In sozialen Netzwerken wie X (Twitter), Instagram oder LinkedIn siehst du im Feed Posts, Bilder oder Videos von Personen oder Seiten, denen du folgst.
Follower
Ein Follower ist jemand, der einem Konto in sozialen Netzwerken folgt – z. B. auf Instagram, LinkedIn oder X (Twitter). Follower sehen die Beiträge, Fotos oder Videos der Person oder Marke regelmäßig in ihrem Feed. Ziel: Informiert bleiben, unterstützen oder sich inspirieren lassen.
Forecasting
Forecasting bedeutet im CRM- und Vertriebsumfeld die Vorhersage zukünftiger Umsätze oder Entwicklungen. - Grundlage sind aktuelle Daten wie Pipeline-Stufen, Lead-Scores, historische Abschlüsse oder saisonale Muster. - Ziel ist, realistische Prognosen über erwartete Verkäufe, Nachfrage oder Serviceaufkommen zu erstellen. - So kannst du Ressourcen, Budgets und Ziele besser planen und Engpässe frühzeitig erkennen.
Frequently Asked Questions
· FAQsFAQ steht für „Frequently Asked Questions“, auf Deutsch „häufig gestellte Fragen“. Eine FAQ-Seite sammelt typische Fragen und kurze Antworten zu einem Thema, Produkt oder Service – damit man schnell Hilfe findet, ohne lange suchen oder nachfragen zu müssen.
G
Gantt
Gantt-Diagramm — eine Balkendarstellung von Projektaufgaben auf einer Zeitachse: zeigt, was wann läuft und wie Aufgaben voneinander abhängen.
Generative Engine Optimization
· GEOGEO (Generative Engine Optimization) bedeutet Inhalte so zu gestalten, dass sie von KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini oder anderen generativen Modellen besser verstanden, gefunden und ausgespielt werden. Während SEO auf Google-Rankings abzielt, optimiert GEO Inhalte speziell für generative KI-Antworten.
Generative KI
· GenAIGenerative KI ist eine künstliche Intelligenz, die eigenständig Inhalte wie Texte, Bilder, Audio oder Code erstellt. Sie basiert auf fortschrittlichen Modellen, die mithilfe großer Datenmengen trainiert wurden, um neue, kontextbezogene Ergebnisse zu generieren. Generative KI wird in zahlreichen Bereichen eingesetzt, darunter automatisierte Texterstellung, Design, Musikkomposition und Softwareentwicklung. Unternehmen nutzen sie, um kreative Prozesse zu beschleunigen, personalisierte Inhalte zu erstellen und wiederkehrende Aufgaben effizient zu automatisieren.
Generative Pretrained Transformer
· GPTEin Generative Pretrained Transformer ist ein KI-Sprachmodell, das Texte versteht und selbst erstellt. - Generative: Es erzeugt Inhalte wie Texte, Bilder oder Code. - Pretrained: Es wurde vorab mit riesigen Textmengen trainiert, um Sprache zu verstehen. - Transformer: Das ist die technische Architektur, die Zusammenhänge in Sprache erkennt und verarbeitet. Bekannte Beispiele sind ChatGPT oder GPT-4/5 – Systeme, die Fragen beantworten, schreiben oder programmieren können.
GoBD
Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form — die deutschen Regeln, wie digitale Belege und Buchungen revisionssicher aufbewahrt werden müssen.
Governance
Governance bedeutet Regelung und Steuerung. Es beschreibt, wie Entscheidungen in einer Organisation getroffen und kontrolliert werden – also wer Verantwortung trägt, Regeln festlegt und deren Einhaltung überwacht. Beispiel: IT-Governance legt fest, wie digitale Systeme sicher, effizient und im Einklang mit Unternehmenszielen betrieben werden.
H
Halluzination
Wenn eine KI etwas erfindet, das plausibel klingt, aber sachlich falsch ist. Deshalb gehört jeder KI-Output vor der Verwendung von einem Menschen geprüft.
Helpdesk Ticketing
Helpdesk Ticketing ist ein System zur strukturierten Verwaltung und Bearbeitung von Kunden- oder internen Support-Anfragen. Jede Anfrage wird als Ticket erfasst, priorisiert und einem zuständigen Mitarbeiter oder Team zugewiesen. Diese Systeme ermöglichen eine transparente Nachverfolgung von Problemen, standardisierte Abläufe und eine schnellere Lösung von Anfragen. Unternehmen profitieren von effizienterem Kundenservice, optimierten Workflows und einer verbesserten Kommunikation zwischen Support-Team und Nutzern.
Hire to Retire
· H2RHire to Retire beschreibt den gesamten Personalprozess in einem Unternehmen – vom Einstellen bis zum Ausscheiden einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters. Typische Schritte sind: 1. Recruiting (Einstellung) 2. Onboarding und Schulung 3. Personalverwaltung und Entwicklung 4. Leistungsbewertung und Vergütung 5. Austritt oder Ruhestand Ziel: Alle HR-Prozesse digital und durchgängig (End-to-End) abbilden.
Homeoffice
· HOHomeoffice bezeichnet das Arbeiten von zu Hause aus, anstatt in einem zentralen Unternehmensbüro. Dank digitaler Technologien wie Cloud-Lösungen, Videokonferenzen und Kollaborationstools können Mitarbeiter ihre Aufgaben ortsunabhängig erledigen. Homeoffice bietet Vorteile wie mehr Flexibilität, eine bessere Work-Life-Balance und reduzierte Pendelzeiten. Für Unternehmen bedeutet es oft höhere Produktivität, geringere Betriebskosten und eine attraktivere Positionierung als Arbeitgeber. Voraussetzung für erfolgreiches Homeoffice sind klare Regeln, verlässliche Kommunikation und geeignete digitale Arbeitsmittel.
Hosting
Hosting bedeutet, dass Daten, Websites oder Anwendungen auf Servern im Internet gespeichert und bereitgestellt werden. Ein Hosting-Anbieter (z. B. Strato oder IONOS) stellt dafür Rechenleistung, Speicherplatz und eine Internetverbindung bereit.
Human Capital Management
· HCMHCM-Software (Human Capital Management Software) ist eine Anwendung oder ein Set von Tools, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Personalprozesse zu verwalten und zu optimieren. Sie umfasst in der Regel Funktionen wie Personalverwaltung, Recruiting, Gehaltsabrechnung, Leistungsmanagement, Schulungs- und Entwicklungsprogramme sowie Mitarbeiteranalytik. Ziel von HCM-Software ist es, die Effizienz im Umgang mit menschlichem Kapital zu steigern, die Mitarbeitererfahrung zu verbessern und datengestützte Entscheidungen im Personalwesen zu fördern.
Human Resources
· HRHuman Resources — der Arbeitsbereich für alles rund um Personal: Einstellung, Verträge, Gehaltsabrechnung, Weiterbildung, Austritt.
I
IBAN
International Bank Account Number — die standardisierte internationale Kontonummer, die Land, Bank und Konto in einem einheitlichen Format zusammenfasst.
Idempotenz
Idempotenz heißt: Ein Vorgang kann mehrfach ausgeführt werden, das Ergebnis bleibt so, als hätte man ihn genau einmal ausgeführt. Das ist zentral für Queues/Retry—damit Wiederholungen keine Doppelanlagen oder Doppelbuchungen erzeugen.
Identifikator
· IDIdentifikator — eine eindeutige Kennung für einen Datensatz (z. B. Bestell-ID, Kunden-ID, Fall-ID). Grundlage für Zuordnung und Nachverfolgung in IT-Systemen.
Integration Platform as a Service
· iPaaSiPaaS ist eine Cloud-basierte Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, verschiedene Anwendungen, Daten und Prozesse über verschiedene Umgebungen hinweg zu verbinden und zu integrieren. Ziel ist es, Geschäftsprozesse zu automatisieren und zu optimieren, indem Daten und Dienste nahtlos ausgetauscht und miteinander interagieren können.
ISO
Internationale Organisation für Normung — weltweiter Herausgeber von Standards, z. B. ISO 9001 (Qualität), 14001 (Umwelt), 45001 (Arbeitsschutz), 50001 (Energie).
Issue to Solution
· I2SIssue to Solution beschreibt den Prozess zur Bearbeitung von Problemen oder Serviceanfragen – vom ersten Auftreten bis zur endgültigen Lösung. Typische Schritte sind: 1. Meldung des Problems (Issue) 2. Analyse und Priorisierung 3. Bearbeitung durch Support oder Fachabteilung 4. Lösung und Rückmeldung an den Kunden (Solution) Ziel: Schnelle, transparente und nachvollziehbare Problemlösung, oft über Helpdesk- oder Ticketsysteme wie Jira Service Management oder Zendesk.
K
Kampagnen-Attribution
Kampagnen-Attribution bedeutet, dass Du nachvollziehen kannst, welche Marketingmaßnahme zu einem bestimmten Ergebnis geführt hat – z. B. welcher Kanal (E-Mail, Social Media, Google Ads) einen Lead gebracht oder einen Deal abgeschlossen hat. Einfach gesagt: Es ist die „Zuweisung“ von Erfolg (z. B. Umsatz oder Leads) zu einer Kampagne oder einem Kontaktpunkt. Beispiel: Ein Kunde klickt zuerst auf eine Google-Anzeige, abonniert dann den Newsletter und kauft später nach einer E-Mail. Mit Kampagnen-Attribution kannst du sehen, welcher dieser Schritte den größten Beitrag zum Kauf hatte.
Key Performance Indicator
· KPIWichtige Geschäfts-Kennzahlen mit denen man den Erfolg oder Fortschritt von Zielen misst. Beispiele: - Umsatzwachstum in % - Anzahl neuer Kund:innen - Website-Besucher pro Monat Ziel: Erkennen, ob Maßnahmen wirken und frühzeitig nachsteuern können.
Keyword
Keyword bezeichnet ein zentrales Wort oder eine Wortgruppe, die in Suchmaschinen eingegeben wird, um relevante Inhalte zu finden. Im Online-Marketing und insbesondere bei SEO (Search Engine Optimization) spielen Keywords eine entscheidende Rolle, da sie helfen, Webseiten gezielt für Suchanfragen zu optimieren. Unternehmen nutzen gezielte Keyword-Strategien, um ihre Inhalte besser sichtbar zu machen, mehr Traffic zu generieren und potenzielle Kunden anzusprechen. Die Auswahl der richtigen Keywords basiert auf Suchvolumen, Wettbewerb und Relevanz für die Zielgruppe.
KI-Agent
Eine KI, die mehrere Arbeitsschritte selbstständig hintereinander ausführt (z. B. Kundenmail lesen → Ticket anlegen → CRM aktualisieren), statt nur auf einzelne Fragen zu antworten.
Kleine und mittlere Unternehmen
· KMUKleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeitenden. Sie machen den größten Teil aller Unternehmen in Deutschland aus. Einteilung: - Kleinstunternehmen: bis 9 Mitarbeitende - Kleinunternehmen: 10–49 Mitarbeitende - Mittlere Unternehmen: 50–249 Mitarbeitende
Künstliche Intelligenz
· KIKünstliche Intelligenz — Software-Systeme, die aus Daten lernen und Aufgaben selbstständig erledigen (Texte schreiben, Bilder erkennen, Vorschläge machen).
L
Landing Page
Eine Landing Page ist eine zielgerichtete Webseite, auf der Besucher:innen nach einem Klick (z. B. auf eine Anzeige oder einen Link) landen. Sie hat ein klares Ziel, etwa: - Anmeldung zu einem Newsletter, - Kauf eines Produkts oder - Download eines Dokuments. Ziel: Besucher:innen zu einer konkreten Handlung führen – meist mit einem deutlichen Call to Action.
Large Language Model
· LLMLarge Language Model (LLM) ist eine KI-gestützte Technologie, die natürliche Sprache verarbeitet, versteht und generiert. Diese Modelle basieren auf tiefen neuronalen Netzwerken und wurden mit großen Mengen an Textdaten trainiert, um menschenähnliche Antworten zu liefern. LLMs werden für vielfältige Anwendungen eingesetzt, darunter Textgenerierung, Übersetzungen, Chatbots und automatisierte Inhaltsanalyse. Sie ermöglichen Unternehmen effizientere Kommunikation, personalisierte Kundeninteraktionen und die Automatisierung textbasierter Prozesse.
Largest Contentful Paint
· LCPLCP ist der Zeitpunkt, an dem das größte sichtbare Inhaltselement im Viewport gerendert ist – meist das Hero-Bild, ein großes Text-Blockelement oder das Poster eines Videos. LCP ist Teil der Core Web Vitals und misst wahrgenommene Ladezeit.
Lead
Als "Lead" werden Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung gezeigt hat, aber noch kein zahlender Kunde ist. Man spricht auch von einer potenziellen Verkaufschance oder einem Interessenten. Ein Lead ist typischerweise schon in irgendeiner Form mit Deinem Unternehmen in Kontakt getreten – sei es durch eine Website-Anfrage, das Ausfüllen eines Formulars, den Besuch eines Messestands oder eine andere Interaktion. Dies dient als Ausgangspunkt für den Verkaufsprozess.
Lead to Order
· L2OLead to Order beschreibt den Verkaufsprozess von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Auftrag. Typische Schritte sind: 1. Lead-Generierung – Interessenten finden (z. B. über Website oder Messe) 2. Qualifizierung – prüfen, ob echtes Kaufinteresse besteht 3. Angebotserstellung – passende Lösung oder Produkt anbieten 4. Verhandlung und Abschluss – Kunde erteilt den Auftrag (Order) Ziel: Aus Interessenten Kund:innen machen – schnell, strukturiert und digital unterstützt (z. B. mit CRM-Systemen).
Lead-Scoring-Regeln
Lead-Scoring-Regeln sind Kriterien, nach denen Interessenten (Leads) im CRM automatisch bewertet und priorisiert werden. - Jeder Lead erhält Punkte, z. B. für Aktionen (Websitebesuch, Formular ausgefüllt, E-Mail geöffnet) oder Merkmale (Branche, Unternehmensgröße). - Je höher der Score, desto „wärmer“ und kaufbereiter gilt der Lead. - So kann Dein Vertrieb gezielt die aussichtsreichsten Kontakte zuerst ansprechen.
Legacy System
Ein Legacy System ist ein älteres IT-System, das noch im Einsatz ist, obwohl es technisch veraltet oder schwer zu warten ist. Es enthält oft wichtige Unternehmensdaten oder Prozesse, weshalb es nicht einfach ersetzt werden kann. Beispiel: Ein altes ERP-System aus den 1990ern, das noch läuft, aber nicht mit moderner Software kompatibel ist.
LLM
Large Language Model (großes Sprachmodell) — die KI-Technik hinter Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Gemini: aus riesigen Textmengen trainiert, um Sprache zu verstehen und selbst zu erzeugen.
Low-Code / No-Code
Low-Code und No-Code sind Plattformen zur Softwareentwicklung, mit denen man Apps oder Workflows ohne tiefes Programmierwissen erstellen kann. - Low-Code: Wenig Programmierung nötig – z. B. einfache Skripte oder Logiken. - No-Code: Ganz ohne Code – per Drag & Drop und grafischer Oberfläche. Ziel: Schneller Software bauen, Prozesse automatisieren und Fachabteilungen selbst Lösungen entwickeln lassen.
M
Marketing
Marketing umfasst alle strategischen und operativen Maßnahmen, die darauf abzielen, Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich am Markt zu platzieren und Kunden zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur um Werbung, sondern auch um Marktforschung, Positionierung, Preisgestaltung und Kundenbindung. Moderne Marketingstrategien nutzen eine Kombination aus Paid Media (bezahlte Werbung), Owned Media (eigene Kanäle) und Earned Media (Kundenempfehlungen), um die Zielgruppe gezielt anzusprechen. Effektives Marketing hilft Unternehmen, ihre Reichweite zu vergrößern, ihren Umsatz zu steigern und eine starke Markenidentität aufzubauen.
Mindset
Mindset bedeutet Einstellung oder Denkweise. Es beschreibt, wie Menschen an Aufgaben, Probleme oder Veränderungen herangehen. Beispiele: - Growth Mindset: „Ich kann dazulernen und mich verbessern.“ - Fixed Mindset: „Ich bin einfach nicht gut darin.“ Ein offenes, lernorientiertes Mindset ist besonders wichtig bei Digitalisierung und Innovation.
Mobile first
Mobile First bedeutet, dass Websites oder Apps zuerst für Smartphones entwickelt werden – und erst danach für größere Bildschirme wie Tablets oder Computer angepasst. Grund: Die meisten Menschen nutzen heute mobile Geräte, also soll das Design, die Ladezeit und Bedienung dort besonders gut funktionieren.
N
Net Promoter Score
· NPSDer Net Promoter Score misst, wie zufrieden Kund:innen sind und ob sie ein Unternehmen weiterempfehlen würden. Dazu wird gefragt: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie uns weiterempfehlen?“ (Bewertung von 0 bis 10) - 9–10: Promotoren (begeistert) - 7–8: Neutrale - 0–6: Kritiker NPS = Anteil Promotoren – Anteil Kritiker Ziel: Kundenzufriedenheit und Loyalität sichtbar machen.
Nurturing
Nurturing bedeutet im Marketing, Kontakte (Leads) schrittweise aufbauen und pflegen, bis sie bereit für einen Kauf oder eine Entscheidung sind. Das passiert z. B. durch E-Mails, Newsletter oder personalisierte Inhalte, die Vertrauen schaffen und informieren. Ziel: Aus Interessenten werden Kunden.
O
OCR
· OCROCR steht für Optical Character Recognition – auf Deutsch Texterkennung. Damit können gedruckte oder gescannte Texte automatisch erkannt und in digitalen Text umgewandelt werden. Beispiel: Ein Scanner liest eine Rechnung ein, und OCR macht daraus bearbeitbaren Text, der z. B. in einer Buchhaltungssoftware weiterverarbeitet werden kann.
OKR
Objectives and Key Results — eine Methode zur Zielsetzung: wenige klare Ziele (Objectives), jeweils mit messbaren Ergebnissen (Key Results), meist quartalsweise überprüft.
Onboarding
Onboarding bedeutet „Einführung“ oder „Einarbeitung“. Damit ist der Prozess gemeint, bei dem neue Mitarbeitende, Kund:innen oder Nutzer:innen schrittweise mit einem Unternehmen, Produkt oder System vertraut gemacht werden – z. B. durch Schulungen, Anleitungen oder Willkommensgespräche. Ziel: Ein schneller, sicherer und angenehmer Start.
Opportunity
Opportunity (englisch für Verkaufschance) bezeichnet im Vertrieb einen konkreten potenziellen Auftrag – also eine echte Verkaufsgelegenheit mit erkennbarem Interesse des Kunden. Beispiel: Ein Unternehmen hat ein Angebot angefordert – das ist eine Opportunity. Ziel: Vertriebschancen erkennen, verfolgen und erfolgreich abschließen.
Order to Cash
· O2COrder to Cash (O2C) beschreibt den Prozess von der Kundenbestellung bis zum Zahlungseingang. Er umfasst alles von Angebot, Auftrag, Lieferung, Rechnung bis zur Zahlung. Ziel: Reibungslose Auftragsabwicklung und schneller Geldeingang.
Owned Media
Owned Media umfasst alle Medienkanäle, die ein Unternehmen selbst besitzt und kontrolliert. Dazu gehören die eigene Website, Unternehmensblogs, E-Mail-Newsletter oder Social-Media-Profile. Im Gegensatz zu Paid Media (bezahlte Werbung) entstehen hier keine direkten Kosten für die Reichweite, da das Unternehmen die Inhalte selbst erstellt und verbreitet. Owned Media ist ein zentraler Bestandteil des Marketings, da es langfristig die Markenwahrnehmung stärkt, Kundenbindung fördert und eine direkte Kommunikation mit der Zielgruppe ermöglicht.
P
Paid Media
Paid Media bezeichnet alle bezahlten Werbemaßnahmen, die Unternehmen nutzen, um ihre Reichweite zu erhöhen und gezielt ihre Zielgruppe anzusprechen. Dazu gehören Anzeigen in Suchmaschinen (SEA), Social Media Ads, Display-Werbung, gesponserte Inhalte oder Influencer-Kooperationen. Paid Media bietet den Vorteil einer schnellen, skalierbaren Sichtbarkeit und ermöglicht eine präzise Steuerung von Kampagnen durch Targeting nach Interessen, Standort oder Verhalten. Durch gezielte Analyse und Optimierung lassen sich Werbebudgets effizient einsetzen, um Traffic, Leads oder Conversions zu steigern.
Pipeline
Eine Pipeline im CRM ist eine visuelle Abbildung deines Verkaufs- oder Serviceprozesses. Sie zeigt alle Schritte, die ein Kontakt oder Fall durchläuft – z. B. von „Erstkontakt“ über „Angebot gesendet“ bis „Abschluss“. Jede Stufe macht transparent, wo sich Kunden oder Tickets gerade befinden und was als Nächstes zu tun ist. So behältst du den Überblick und kannst Engpässe frühzeitig erkennen.
Process Engine
Ein System, das digitale Prozessmodelle (z. B. in BPMN) interpretiert und automatisch steuert, sodass die darin definierten Abläufe softwaregestützt ablaufen.
Process Mining
Process Mining ist eine Analysemethode, die digitale Spuren aus IT-Systemen nutzt, um Geschäftsprozesse zu visualisieren, zu analysieren und zu optimieren. Dabei werden reale Prozessabläufe anhand von Daten aus Unternehmenssoftware wie ERP- oder CRM-Systemen rekonstruiert und mit den Soll-Prozessen verglichen. So können Engpässe, ineffiziente Abläufe und Optimierungspotenziale identifiziert werden. Process Mining hilft Unternehmen, Prozesse datenbasiert zu verbessern, Kosten zu senken und die Effizienz ihrer Abläufe zu steigern.
Procure to Pay
· P2PProcure to Pay beschreibt den gesamten Einkaufsprozess – von der Bestellung bis zur Bezahlung. Typische Schritte sind: 1. Bedarf erkennen (z. B. Material oder Dienstleistung) 2. Bestellung auslösen 3. Ware oder Leistung erhalten und prüfen 4. Rechnung erfassen und freigeben 5. Zahlung durchführen Ziel: Einkäufe effizient, transparent und digital steuern – oft mit ERP-Systemen wie SAP, Odoo oder Business Central.
Project Management System
· PMSEin Project Management System (PMS) ist eine Softwarelösung, die entwickelt wurde, um die Planung, Organisation, Durchführung und Überwachung von Projekten zu erleichtern. Es unterstützt Projektmanager und Teams bei Aufgaben wie Ressourcenallokation, Zeitplanung, Budgetverwaltung, Aufgabenverteilung und Fortschrittsverfolgung. Typische Funktionen umfassen Gantt-Diagramme, Kanban-Boards, Team-Kollaborationstools und Berichterstattung. Ziel eines PMS ist es, Projekte effizienter zu gestalten, Deadlines einzuhalten und die Zusammenarbeit im Team zu verbessern.
Prompt
Prompt bezeichnet eine Eingabe oder Anweisung, die an eine Künstliche Intelligenz (KI) oder ein computergestütztes System gegeben wird, um eine spezifische Antwort oder Aktion auszulösen. In der generativen KI, wie bei Text- oder Bildmodellen, bestimmt der Prompt die Art und Qualität der Ausgabe. Ein gut formulierter Prompt führt zu präziseren und relevanteren Ergebnissen, sei es in der Textgenerierung, Code-Entwicklung oder Bilderschaffung.
Q
R
RAG
Retrieval Augmented Generation — eine Technik, die eine KI mit Deinen eigenen Dokumenten (Handbücher, FAQ, Produktdaten) verbindet, damit sie auf Basis Deines Firmenwissens antwortet statt nur aus allgemeinem Training.
Record to Report
· R2RRecord to Report beschreibt den Finanzprozess in Unternehmen – von der Erfassung aller Geschäftsdaten bis zur Erstellung von Berichten und Abschlüssen. Typische Schritte sind: 1. Buchungen erfassen (Einnahmen, Ausgaben, Löhne etc.) 2. Konten abstimmen und prüfen 3. Abschlüsse und Analysen erstellen 4. Berichte für Management und Behörden liefern Ziel: Transparente, korrekte und aussagekräftige Finanzdaten für Entscheidungen und gesetzliche Pflichten.
Retrieval Augmented Generation
· RAGRetrieval-Augmented Generation (RAG) ist ein KI-Ansatz, der Wissensabruf (Retrieval) mit Textgenerierung (Generation) kombiniert. Dabei greift ein KI-Modell auf eine externe Datenquelle oder eine Wissensdatenbank zu, um aktuelle und relevante Informationen abzurufen, bevor es eine Antwort generiert. Dadurch werden genauere, kontextbezogene und faktenbasierte Ergebnisse erzielt. RAG wird häufig in Chatbots, Suchsystemen und wissensbasierten Anwendungen eingesetzt, um die Qualität und Aktualität der generierten Inhalte zu verbessern.
Retry
Retry bedeutet Wiederholungsversuch – also, dass ein System oder Prozess eine Aktion automatisch erneut ausführt, wenn sie beim ersten Mal fehlgeschlagen ist (z. B. wegen einer Netzwerkstörung oder Serverzeitüberschreitung). Ziel: Fehler abfangen und Stabilität erhöhen.
Return on Investment
· ROIReturn on Investment (ROI) ist eine Kennzahl, die den finanziellen Erfolg einer Investition misst. Sie gibt das Verhältnis zwischen dem erzielten Gewinn und den investierten Kosten an und zeigt, wie rentabel eine Maßnahme oder ein Projekt ist. Der ROI wird häufig zur Bewertung von Investitionen in Marketing, Technologie oder Digitalisierung genutzt. Ein hoher ROI bedeutet, dass sich eine Investition finanziell gelohnt hat, während ein niedriger oder negativer Wert darauf hinweist, dass die Kosten den Nutzen übersteigen.
Robotic Process Automation
· RPARobotic Process Automation (RPA) bezeichnet die Automatisierung wiederkehrender, regelbasierter Geschäftsprozesse mithilfe von Software-Robotern. Diese Bots übernehmen manuelle Aufgaben wie Dateneingabe, Formularverarbeitung oder den Abgleich von Informationen zwischen verschiedenen Systemen – ohne dass eine tiefgreifende Systemintegration erforderlich ist. RPA steigert die Effizienz, reduziert Fehler und entlastet Mitarbeiter von monotonen Routineaufgaben, sodass sie sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren können.
Role-Based Access Control
· RBACRBAC bedeutet auf Deutsch "rollenbasierte Zugriffskontrolle", d.h. Rechte hängen nicht direkt am Nutzer, sondern an Rollen (z. B. „Entwickler“, „Betreiber“, „Auditor“). Nutzer bekommen eine oder mehrere Rollen. Die Rolle definiert, was jemand wo darf (lesen, ändern, deployen, Secrets sehen). Das folgt dem Prinzip minimaler Rechte.
Rollback
Rollback bedeutet Zurückrollen oder Rückgängig machen einer Änderung. Wenn bei einer Datenbank-, Software- oder Systemaktion ein Fehler auftritt, wird durch ein Rollback der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt, um falsche oder unvollständige Daten zu vermeiden.
S
Schnittstellen
Software-Schnittstellen (APIs – Application Programming Interfaces) ermöglichen den Datenaustausch und die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen, Systemen oder Geräten. Sie definieren, wie Softwareprogramme miteinander interagieren können, ohne dass der Nutzer manuell eingreifen muss. Schnittstellen sind essenziell für die Integration unterschiedlicher Systeme, zum Beispiel zur Anbindung von CRM-, ERP- oder Buchhaltungssoftware. Durch den Einsatz von Software-Schnittstellen lassen sich Prozesse automatisieren, Effizienz steigern und nahtlose Workflows innerhalb eines Unternehmens schaffen.
Search Engine Advertising
· SEASearch Engine Advertising (SEA) bezeichnet bezahlte Werbeanzeigen in Suchmaschinen wie Google oder Bing. Unternehmen schalten Anzeigen, die gezielt bei relevanten Suchanfragen erscheinen, um potenzielle Kunden genau in dem Moment zu erreichen, in dem sie nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen suchen. Meist erfolgt die Abrechnung per Pay-per-Click (PPC), sodass Kosten nur anfallen, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt. SEA bietet den Vorteil sofortiger Sichtbarkeit, gezielter Reichweite und messbarer Ergebnisse, wodurch Unternehmen ihre Marketingbudgets effizient einsetzen und den Website-Traffic gezielt steigern können.
Search Engine Marketing
· SEMSearch Engine Marketing (SEM) umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, die Sichtbarkeit einer Website in Suchmaschinen zu erhöhen. Es setzt sich aus Search Engine Optimization (SEO), also der Optimierung für organische Suchergebnisse, und Search Engine Advertising (SEA), der Schaltung bezahlter Suchanzeigen, zusammen. Durch eine gezielte SEM-Strategie können Unternehmen mehr qualifizierte Besucher auf ihre Website lenken, ihre Markenpräsenz stärken und messbare Erfolge in Form von Klicks, Leads oder Conversions erzielen.
Search Engine Optimization
· SEOSearch Engine Optimization (SEO) bezeichnet die Optimierung von Websites, um in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google oder Bing besser gefunden zu werden. Dabei werden verschiedene Maßnahmen eingesetzt, um die Relevanz und Sichtbarkeit einer Seite zu verbessern, darunter technische Anpassungen, inhaltliche Optimierung und die Verbesserung der Nutzererfahrung. Ziel von SEO ist es, mehr qualifizierten Traffic auf die Website zu lenken, ohne für Werbeanzeigen zu zahlen, und langfristig eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen zu erreichen.
Secure Sockets Layer
· SSLSSL steht für Secure Sockets Layer. Es war der Vorgänger von TLS und diente ebenfalls dazu, Daten beim Übertragen im Internet zu verschlüsseln. Heute wird SSL nicht mehr verwendet – moderne Websites nutzen TLS. Wenn du also „SSL-Verschlüsselung“ liest, ist in der Regel TLS gemeint.
Service & Support
Service & Support umfasst alle Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreift, um Kunden bei Fragen, Problemen oder Anliegen zu unterstützen. Dazu gehören technische Hilfe, Beratung, Garantieabwicklung oder Kundendienstleistungen, die über verschiedene Kanäle wie Telefon, E-Mail, Live-Chat oder Self-Service-Portale angeboten werden. Ein guter Service und schneller Support tragen maßgeblich zur Kundenzufriedenheit bei, stärken die Kundenbindung und können ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.
Service Level Agreement
· SLAEin SLA (Service Level Agreement) ist eine Vereinbarung über Servicequalität zwischen Anbieter und Kunde. - Es legt klare Ziele fest, z. B. Reaktionszeiten, Verfügbarkeiten oder Fehlerbehebungsfristen. - Typische Kennzahlen: First Response Time, Lösung innerhalb X Stunden, 99,9 % Systemverfügbarkeit. - Vorteil: Transparenz und Verbindlichkeit für beide Seiten, oft vertraglich fixiert.
Skills
Skills sind feste Fähigkeiten, die Du einem KI-Assistenten dauerhaft mitgibst — zum Beispiel eine bestimmte Aufgabe, ein Ausgabeformat oder hinterlegtes Wissen. So musst Du sie nicht jedes Mal neu erklären und bekommst gleichbleibende Ergebnisse.
Social Media
Social Media bezeichnet digitale Plattformen und Netzwerke, auf denen Nutzer Inhalte erstellen, teilen und miteinander interagieren können. Dazu gehören bekannte Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter und TikTok. Unternehmen nutzen Social Media, um ihre Reichweite zu vergrößern, mit Kunden in Kontakt zu treten, Markenbekanntheit zu steigern und gezielte Marketingmaßnahmen durchzuführen. Durch direkte Interaktion und datenbasierte Analysen bieten soziale Netzwerke eine effektive Möglichkeit, Zielgruppen anzusprechen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.
Social Media Listening
Social Media Listening bedeutet, Gespräche und Erwähnungen in sozialen Netzwerken zu beobachten und auszuwerten – z. B. was Menschen über eine Marke, ein Produkt oder ein Thema sagen. Ziel: Trends erkennen, Feedback verstehen und gezielt reagieren können.
Software Roboter
· RPA-BotEin Software-Roboter (RPA-Bot) ist ein Programm, das nach klaren Regeln menschliche Bildschirmarbeit nachahmt: Mausklicks, Tastatureingaben, Kopieren/Einfügen, Datei-/E-Mail-Verarbeitung und Texterkennung (OCR). Er nutzt bestehende Benutzeroberflächen, läuft zeit-/ereignisgesteuert und protokolliert seine Schritte.
Software-as-a-Service
· SaaSSoftware-as-a-Service (SaaS) bedeutet, dass Software über das Internet bereitgestellt wird – man nutzt sie online, statt sie lokal zu installieren. Beispiele: Google Workspace, Salesforce, Microsoft 365. Ziel: Einfacher Zugriff, automatische Updates und keine eigene IT-Infrastruktur nötig.
Software-Bot
· SW-BotEin Software-Bot ist ein automatisiertes Programm, das bestimmte Aufgaben ohne menschliches Eingreifen ausführt. Er kann Daten verarbeiten, Informationen abrufen, sich wiederholende Abläufe automatisieren oder mit Nutzern interagieren – etwa als Chatbot im Kundenservice. Software-Bots werden in vielen Bereichen eingesetzt, um Prozesse effizienter zu gestalten, Fehler zu reduzieren und Zeit zu sparen.
Stammdaten
Stammdaten sind grundlegende, langfristig gültige Informationen über wichtige Objekte eines Unternehmens – z. B. Kunden, Lieferanten, Produkte oder Artikel. Sie ändern sich selten und dienen als Basis für alle Geschäftsprozesse. Beispiel: Name und Adresse eines Kunden, Artikelnummer, Preis, Steuersatz.
T
Thread
Antwortverlauf auf Nachrichten in Chats und Co.
Transport Layer Security
· TLSTLS steht für Transport Layer Security. Es ist ein Sicherheitsprotokoll, das Daten beim Senden im Internet verschlüsselt. So können z. B. Passwörter oder Zahlungsdaten beim Aufruf einer Website nicht von Dritten mitgelesen werden. Du erkennst TLS an „https://“ in der Adresszeile und dem kleinen Schloss-Symbol im Browser.
Trend-Scouting
Tools, die Such- und Content-Trends, Fragen der Zielgruppe und plattformspezifische Formate früh sichtbar machen – als Input für Themenwahl, Kanäle und Formate (kein klassisches Social Listening).
Trigger
Ein Trigger ist ein Auslöser, der eine Aktion automatisch startet, sobald ein bestimmtes Ereignis eintritt. Beispiel: Wenn eine neue E-Mail ankommt, wird automatisch eine Antwort verschickt.
U
Unternehmensprozesse
Unternehmensprozesse sind strukturierte Abläufe von Aktivitäten, die darauf abzielen, Geschäftsziele effizient zu erreichen. Sie umfassen Kernprozesse wie Produktion, Vertrieb und Kundenservice sowie unterstützende Prozesse wie Personalmanagement und IT. Durch Automatisierung und Digitalisierung lassen sich Unternehmensprozesse optimieren, Kosten senken und die Produktivität steigern.
User Experience
· UXUser Experience bedeutet Nutzererlebnis – also, wie Menschen eine Website, App oder Software wahrnehmen und bedienen. Dazu gehören Dinge wie: - Benutzerfreundlichkeit (Usability) - Design und Verständlichkeit - Emotion und Zufriedenheit beim Nutzen Ziel: Produkte so gestalten, dass sie einfach, angenehm und effektiv zu benutzen sind.
UTM
Urchin Tracking Module — Parameter, die an Links angehängt werden, um die Herkunft von Website-Besuchern zu messen (welche Kampagne, welcher Kanal).
V
W
Website Baukasten
Ein Website-Baukasten ist ein benutzerfreundliches Tool, mit dem auch ohne Programmierkenntnisse Websites per Drag-and-Drop erstellt und verwaltet werden können. Er bietet vorgefertigte Designs, anpassbare Elemente und Hosting in einer Plattform. Besonders für kleine Unternehmen, Selbstständige oder Start-ups ist ein Baukasten eine schnelle und kostengünstige Lösung für den Online-Auftritt.
Whiteboard
Ein Whiteboard ist eine Tafel zum gemeinsamen Arbeiten und Visualisieren von Ideen – entweder physisch (im Raum) oder digital (online). - Auf einem physischen Whiteboard schreibt oder zeichnet man mit abwischbaren Markern. - Ein digitales Whiteboard (z. B. Miro, Mural, Microsoft Whiteboard) ermöglicht gemeinsames Arbeiten in Echtzeit, z. B. für Brainstormings oder Projektplanung.
Wiki
Ein Wikisystem ist eine Software, mit der man eine digitale Wissenssammlung erstellen und verwalten kann. Damit können viele Personen gemeinsam Inhalte online schreiben, ändern und verlinken – ohne Programmierkenntnisse. Bekannte Wikisysteme sind z. B. MediaWiki (wie bei Wikipedia), DokuWiki oder Confluence.
Wissensmanagement
Wissensmanagement bezeichnet die systematische Erfassung, Organisation, Speicherung und Weitergabe von Wissen innerhalb eines Unternehmens. Ziel ist es, Mitarbeiter effizient mit relevanten Informationen zu versorgen, den Wissenstransfer zu fördern und Wissensverluste zu vermeiden. Digitale Tools wie Datenbanken, Wikis oder KI-gestützte Systeme unterstützen dabei.
Workflow
Digitale Workflows sind automatisierte, strukturierte Abläufe, die Geschäftsprozesse effizienter gestalten. Sie ersetzen manuelle Aufgaben durch digitale Lösungen und sorgen für eine reibungslose, transparente und fehlerfreie Verarbeitung von Informationen. Unternehmen nutzen digitale Workflows z. B. für Genehmigungsprozesse, Dokumentenmanagement oder Rechnungsverarbeitung, um Zeit zu sparen und die Produktivität zu steigern.
X
Z
Zeiterfassung
Digitale Erfassung von Arbeitszeiten — wer wann woran gearbeitet hat. Hilft bei Projektabrechnung, Nachweispflichten und Auslastungsplanung. Seit dem BAG-Urteil 2022 sind Arbeitgeber grundsätzlich zur Arbeitszeiterfassung verpflichtet.
Zero-Knowledge
Verschlüsselungs-Prinzip, bei dem nur Du den Schlüssel zu Deinen Daten hast — nicht einmal der Anbieter kann Deine Inhalte lesen.
Zwei-Faktor-Authentifizierung
· 2FADie Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt Dein Konto mit zwei Sicherheitsstufen: 1. Etwas, das du weißt – z. B. dein Passwort. 2. Etwas, das du hast – z. B. ein Code auf dem Handy oder ein Sicherheitsschlüssel. So kann sich niemand einloggen, selbst wenn dein Passwort bekannt ist.

